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Vorteilhafter Wechsel: Gravimetrisch statt volumetrisch

Bandwaage ESW 2.3 in Sonderausführung

Bandwaage ESW 2.3 in Sonderausführung: Lastträger besteht aus einer Messtragrolle, die auf zwei Wägezellen lagert

Silo-Austragsband, das mit einer Bandwaage von MTS ausgestattet wurde

Silo-Austragsband, das mit einer Bandwaage von MTS ausgestattet wurde

Anwendung/ Anwendungsbereich:

 

Beim Einsatz hochwertiger Rohstoffe investieren immer mehr Unternehmen in Wägetechnik, um Produktionsabläufe hinsichtlich Kosten- und Materialeinsatz zu verbessern.

 

Beispielhaft ist folgender Einsatzfall: Gipsfaserplatten bestehen aus Gips und recycelten Papierfasern. Die Rohstoffe werden gemischt und nach Zugabe von Wasser zu Platten gepresst und getrocknet.

 

Bei einem namhaften Hersteller von Gipsfaserplatten wird das Rohmaterial Gipsgestein mit unterschiedlichen Körnungen in großen Lagersilos gelagert. Der Abzug aus den Silos erfolgt jeweils über einen kompakten Gurtförderer, der über einen Frequenzumrichter geregelt ist. Von den einzelnen Gurtförderern wird das Material über ein Sammelband in die weiterführende Anlage transportiert.

 

Aufgabenstellung/ Problemstellung:

 

Die Regelung der unterschiedlichen Körnungen des Gipsgesteins erfolgte bisher rein volumetrisch mittels einer Frequenzregelung der einzelnen Austragsbänder. Die Folge: Es war keine exakte Erfassung der Durchsatzleistung aus dem Silo möglich. Dies ist abhängig von der Temperatur, dem Feuchtegrad und der Körnung des Gipsgesteins sowie dem Staudruck im Silo. Ziel des Kunden war es, diesen Prozess zu optimieren: 1) exakte Erfassung des Gesamtverbrauchs der jeweiligen Körnung und 2) bessere Kontrolle des Mischverhältnisses der unterschiedlichen Körnungen.

 

Unsere Lösung:

 

Aufgrund der durchgehenden Tragrollen des Gurtförderers bot sich hier der Einsatz einer Bandwaage vom Typ ESW 2.3 in Sonderausführung an.

 

Die spezielle Konstruktion des Lastträgers, der auf zwei Wägezellen lagert, sorgt für eine optimale Krafteinleitung. Zusätzlich verfügt die Bandwaage über eine Überlastsicherung zum Schutz der Wägezellen bei Fehlbelastung oder Überlastung. Die Erfassung der Bandgeschwindigkeit erfolgt über einen an der Umlenktrommel mitlaufenden inkrementalen Drehgeber.

 

Die sehr kompakten Abmessungen ermöglichen auch bei diesem Austragsband die nachträgliche Aufrüstung zu einer Dosierbandwaage „gravimetrisch“.

 

Von der Auswertung werden die Signale der Wägezellen und der Geschwindigkeitsmessung erfasst, normiert und als Gewichtswert in kg/h oder t/h bereitgestellt.

 

Die Bandwaage erzielt seit ihrer Inbetriebnahme durch einen MTS Techniker zuverlässige und genaue Messergebnisse.

 

Die Einbau-Bandwaage ESW 2.3 überzeugt durch:

 

  • einfach aufgebauter Lastträger
  • Lastträger mit zwei präzisen Single-Point-Wägezellen
  • direkte Krafteinleitung, keine Lastreduktion durch Hebelwerk
  • auch bei schmalen Bändern und geringen Förderleistungen einsetzbar
  • gute und langzeitstabile Wiegegenauigkeit

 

 

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