
Ideal kombinierbar mit der Wägeelektronik ModWeigh PPW.
Die Schüttstromwaage IPW S dient der kontinuierlichen Gewichtsermittlung von gut fließfähigen Schüttgütern. Der Produktstrom wird dabei im Durchlauf gravimetrisch erfasst und ausgewertet.
Die IPW S von MTS besteht aus einem stabilen Gehäuse, einer Messrutsche mit spezieller Aufhängung und einer Messkammer. Die Trennung von Produkt- und Messkammer bietet besonderen Schutz für die Messvorrichtung und ermöglicht optional den Einsatz in Staub-Ex-Zonen.
Dank der robusten Mechanik und des staubdichten Gehäuses der Schüttstromwaage sind Zuverlässigkeit und geringe Wartungszyklen gewährleistet. Die Bauhöhe von nur 415 mm erleichtert den schnellen Einbau auch in vorhandene und beengte Förderwege.
Die IPW S wird bei Aufgaben eingesetzt, bei denen eine exakte Mengenerfassung innerhalb eines geschlossenen Fördersystems erforderlich ist, zum Beispiel zur
Die IPW S arbeitet nach dem Prinzip der Zentripetalkraft. Der Materialstrom wird durch den Einlauftrichter des Gehäuses der Messrutsche zugeführt. Wenn das Material auf die bogenförmige Rutsche fließt, wird es von der vertikalen Fallachse in eine Kreisbahn abgelenkt. Gemäß dem 2. Newtonschen Bewegungssatz wirkt dadurch eine Zentrifugalkraft auf das Produkt, die eine Gegenkraft – die Zentripetalkraft – an der Aufhängung der Messrutsche erzeugt.
Die Kraftaufnahme erfolgt über eine hochpräzise DMS-Wägezelle in der Messkammer. Dieses Messprinzip ermöglicht im Vergleich zu Prallplattenwaagen eine kontinuierliche und genaue Verwiegung auch von sehr leichten Schüttgütern wie Pulver oder Granulat.
Die Schüttstromwaage IPW S muss so im Fördersystem zu installiert werden, dass eine gleichmäßige Austragsgeschwindigkeit des Schüttguts gewährleistet ist. Geeignete Förderarten sind Förderschnecken, Zellenradschleusen, Becherwerke, Vibrationsrinnen, Gurtförderer oder Kratzkettenförderer.