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Messrad MR 10

Messrad MR 10

  • Messrad zur Aufnahme der Bandgeschwindigkeit in Förderbändern
  • Mit induktivem Näherungsschalter, alternativ mit inkrementalem Drehgeber für eichfähige Anwendungen
  • Kugelgelagertes Reibrad mit Lochscheibe und abriebfester Polyurethan-Lauffläche
  • Einfache Montage – einfache Handhabung
  • Hohe Zuverlässigkeit
  • Wartungsarm
  • Für ATEX-Bereiche optional

 

Datenblatt

Beschreibung

Das Messrad MR 10 dient zur Aufnahme der Bandgeschwindigkeit in Gurtförderern und wird in Kombination mit den MTS Einbau-Bandwaagen eingesetzt.

Das Geschwindigkeitsmessrad wird entweder direkt am Tragholm der Waage oder an einer Querstrebe der Bandkonstruktion montiert.

 

Das Messrad MR 10 besteht aus dem robusten Reibrad, einer am Rad montierten Lochscheibe, dem Sensor sowie dem Messrad-Führungsholm und dem Halter. Das Reibrad aus Polyamid ist mit einer sehr abriebfesten Lauffläche aus Polyurethan ausgestattet und wird mit zwei hochwertigen Rillenkugellagern am Holm gelagert. Der Führungsholm, der auch den Sensor aufnimmt, ist aus Edelstahl gefertigt. Mittels einer massiven Welle wird der Holm beweglich am Halter gelagert.

 

Das Messrad MR 10 steht in zwei Größen zur Verfügung: mit einem Durchmesser von 200 mm, alternativ 160 mm für Förderbänder mit geringem Abstand zwischen Ober- und Untergurt.

 

Weitere Merkmale des Messrades MR 10:

  • geräuscharm,
  • geringer Rollwiderstand,
  • spurlos,
  • gute chemische Beständigkeit,
  • ATEX optional.

Funktion

Das Messrad MR 10 läuft auf der Innenseite des rücklaufenden Untergurtes. Es liegt aufgrund seines Eigengewichtes reibschlüssig auf dem Gurt auf und wird durch die Gurtbewegung angetrieben. Dadurch entspricht die Umfangsgeschwindigkeit des Rades genau der Bandgeschwindigkeit.

 

Der induktive Näherungsschalter erfasst die Laufgeschwindigkeit des Bandes mittels Pulsen, die sich aus der Anzahl der Löcher der Lochscheibe, dem Raddurchmesser und der aktuellen Geschwindigkeit ergeben. Bei noch höheren Anforderungen an die Messgenauigkeit, z.B. bei eichfähigen Applikationen, wird ein inkrementaler Drehgeber eingesetzt. Der erzeugte Spannungsimpuls (Frequenz) wird vom Auswertesystem in einen Geschwindigkeitswert (m/s) umgerechnet.